Vortragsreihe Dr. Böhle

Das Fundament einer humanen Gesellschaft

14.09.07 Erziehung oder die Verantwortung der Eltern
28.09.07 Der Kategorische Imperativ: Anleitung zur Humanität
26.10.07 Die Differenz zwischen Religion und Glauben oder die Klarheit des Denkens
09.11.07 Der säkulare Verfassungsstaat und der Absolutheitsanspruch des Glaubens
23.11.07 Adam und Eva oder der Verlust des Paradieses
07.12.07 Was Mann/Frau «zur Sprache bringt»

Biblische Gestalten und ihre Rezeption

22.02.08 Adam und Eva
14.03.08 Bathseba und König David
25.04.08 Susanne im Bade
16.05.08 Judith und Holofernes
30.05.08 Salomé
13.06.08 Maria Magdalena

Alle Veranstaltungen im Graf-Reinhard-Saal
Kulturhalle Rödermark, Dieburger Str. 27
jeweils Freitags, Beginn 20 Uhr.
Eintritt 6,- € / erm. 3,- €

Nähere Informationen:
www.management-strategien.de
dr.boehle@management-strategien.de

Programm- und Terminänderungen vorbehalten.



Dr. Böhle über die Trennung von Glauben und Staat

Unterschiedliche Glaubensrichtungen führen zu einer gesellschaftlichen Problematik innerhalb der europäisch-abendländischen Welt, auf die es eine Antwort zu finden gilt. Diese These stellt der Rödermärker Philosoph ins Zentrum seines Vortrags „Der säkulare Verfassungsstaat und der Absolutheitsanspruch des Glaubens“ am nächsten Freitag (9. November), um 20 Uhr, im Graf-Reinhard-Saal der Kulturhalle. Der Eintritt beträgt 6 Euro (ermäßigt 3 Euro). Wieder stellt Böhle die westliche und die islamische Welt gegenüber. Während in Europa die Trennung zwischen Staat und Kirche in einem langen Prozess vollzogen wurde, bestimmt in islamischen Ländern noch immer der Glaube den Alltag und das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben. Die Definitionen des Lebens seien im Koran vorgegeben, so Böhle, und würden nicht in Frage gestellt. Orientiere sich die moderne, westliche Wirtschaft an einer „sachhaltigen Produktion“, ist diese im Islam immer noch ein „Geschenk Allahs“. Durch die Migration der letzten Jahrzehnte prallen nun diese unterschiedlichen Auffassungen aufeinander und führt zu Konflikten. Wie diesen zu begegnen ist, will der Philosoph erörtern.

 (Pressemitteilung des Magistrats der Stadt Rödermark, 44. Kalenderwoche 2007)